
Auch wenn diese Platte noch aus dem Jahre 2007 stammt, ich muss sie einfach Vorstellen. Boy is Fiction liefern mit ihrem Gleichnamigen Album nämlich eine unglaublich gute Industrial/Downtempo Mixtur ab die man so nicht aller tage aufgetischt bekommt. Vergleiche mit Herrn Reznor sind berechtigt wenn man sieht wie sich hier Melancholie und ein Hauch Zorn die Klinke in die Hand geben. Mehr ist dem Eigentlich nicht anzufügen außer vielleicht diese paar Sinnfreien Zeilen da sonst der Beitrag an sich recht Schrecklich aussieht ;) Einen schönen, restlichen Sonntag wünscht euch Uli!
Hörproben: bif vs 307, tomorrow not today
Webseite: Myspace von Boy is Fiction
Label: List Records
30 Mär, 2008
Posted by: Phil In: Allgemein ()
Ein vollwertiges Production Studio mit 6 spurigen Stepsequenzer, zwei patchbaren (mit je zwei Oszillatoren ausgestatteten) virtuell – analog Synths, Drumsynthesizer, und 3 Effekten (Delay, Chorus, Flanger) für die Hostentasche? Das hört sich alles andere als schlecht an und wird mitte Juli für Nintendo DS Besitzer (für ca. 30€) Weltweit wirklichkeit. Nach der überraschenden Vorstellung auf der diesjährigen Frankfurter Musikmesse und dem überragendem Feedback war das aber auch kein Wunder. Wer sich bis dahin nicht gedulden kann darf sich an dem Video am Ende des Beitrages bis dahin satt sehen. Wir danken Korg!
Plattform: Nintendo DS
Sonstiges: 30€, weltweit erhältlich mitte Juli 08
Hersteller: Korg
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Mit dem Klang-Release 132 bescheren uns Jörn Elling Wuttke und Roman Flügel (better known as Alter Ego) einen neuen Leckerbissen, in dessen Genuss man bis jetzt nur bei einer ihrer Live-Gigs kommen konnte. Der Single liegt ein äußerst brilliante Interpretation von Remixgott Carl Craig bei der “Gary” noch eine ganze Menge mehr Drive verpassen kann als er so schon besitzt. Allgemein springt dieser Track angenehm aus dem üblichen Alter Ego – Schema heraus, kommt ein bisschen flächiger, roher, unausproduzierter daher, was mir persönlich sehr zusagt. Lange Rede, kurzer Sinn: Wer auf die 2 abfährt hat so oder so seine Freude, die anderen dürfen sich positiv Überraschen lassen.
Hörprobe: Gary & Carl Crag Remix
Webseite: Myspace von Alter Ego
Label: Klang
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Die Next Of Kin EP von Surkin ist draußen, auf der ihr neben White Knight auch noch die Tracks “Kid Gloves”, “Next Of Kin” und den dazugehörigen To Edwards Edit findet. Sehr feines Cover, sehr feine EP, auch wenn das ganze Geschmackssache ist.
Originaltext: “Was ist das denn?” – als ich White Knight two das erste mal hörte probierte ich krampfhaft “irgendeinen Anfang-90er Hit” damit in Verbindung zu bringen, kein Wunder: kommen einem die Sounds von diesem Track doch seltsam vertraut vor und erinnern Stellenweise sogar an Meilensteine wie Derrick May’s Strings of Life. Aber weit gefehlt: Surkin serviert uns hier einen Brandneuen Titel der das Retrofeeling von längst vergangenen Zeiten ins Hier und Jetzt importiert. Mit ein bisschen Distanz sollte bei solchen Titeln auch der letzte kapiert haben: Die 90er waren nicht nur Captain Jack und Aqua. (p.s.: Das hier gezeigte Cover ist in wirklichkeit von Surkins “Refired”12”, da für White Knight noch gar keins existiert).
Hörprobe: White Knight Two
Webseite: Surkins Myspace
Vergleichbar mit: Para One
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Wer unsere kleine Seite ein wenig mitverfolgt hat vielleicht vor ein paar Wochen die Preview von “Songs On The Rocks” gelesen, und was soll ich sagen: Hier ist nun der richtige Beitrag dazu. Ich hatte das Glück das ganze schon jetzt Probehören zu dürfen und muss sagen das warten hat sich gelohnt. Zwar kommt Songs On The Rocks teilweise unerwartet düster daher, dennoch bleiben Nôze sich treu und entwickeln sich und den damit verbundenen Sound ständig weiter. Gute Laune-Kracher sind natürlich auch wieder mit von der Partie und stellen immer noch die Highlights der LP dar (Remember Love, You have to Dance) ohne dabei nur eine sekunde ausgelutscht zu wirken. Wer diese Platte kauft weiß was er hat.
Hörproben: You have to Dance, Kitchen (Pop Version), Remember Love, L’inconnu du placard
Webseite: Myspace von Nôze
Label: Get Physical
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Wieder mal ein Schmankerl aus unserer Rubrik “Goldies”. Diesmal geht es um die Single “Soup For One” von Chic. Das Projekt von Bernard Edwards (Bass) und Nile Rodgers (Gitarre) hatte maßgeblichen Einfluss auf die Pop- und Discomusik der späten 1970er und frühen 1980er Jahre und findet sich jetzt in Form von Samples in etlichen aktuellen Produktionen wieder, die bekannteste sollte davon Modjo’s “Lady” sein. Rodgers gilt als einer DER Gitarristen schlechthin und revolutionierte damals mit seiner “dreckigen” Spielweise den Gitarrensound. Unglaubliche Musik bzw. Musiker die es in dieser Form leider nicht mehr gibt – da bleibt einem nichts anderes übrig als sich mit best of’s zu trösten.
zum Track: Soup For One
Release: 1982
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Und wieder einmal Ed Banger … es tut mir ja fast schon ein bisschen leid aber ich kann auch nichts dafür das Pedro und seine Jungs einfach so Geschmackssicher sind. Mit DSL hat eine vielversprechende Newcomer Trio auf EB gesigned die vom Sound ein bisschen an TTC erinnern. Wer sich mit Französischen Texten anfreunden kann kommt hier definitiv auf seine Kosten.
Webseite: Myspace von DSL
Label: Ed Banger
Regie: Navarro
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Man, man, man. Der Name von Benga’s neuer LP ist ja mal soetwas von Klischee das es fast schon schmerzt, aber hey: die Wirkung wird nicht verfehlt. Wer nämlich “Diary Of An Afro Warrior” in die Anlage haut kommt sich ca. so vor wie ein routinierter CounterStrike Progamer der von einem 12 Jahre alten Kid namens “KILLER” zusammengeschossen wird. Nicht das Benga NoName wäre (eher garnicht, da er einer der wichtigsten Dub Step Producer der letzten Jahre darstellt) aber was einem hier entgegenschallt kommt schon ein wenig unerwartet. Straighter, schneller, kraftvoller Dubstep wie man ihn selten aufgetischt bekommt. Für Leute die sich vom Genre angezogen fühlen ist das ein definitiver Pflichtkauf.
Hörproben: E Trips, Someone 20, 3 Minutes
Webseite: Myspace von Benga
Label: Tempa
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Bootsy Collins eröffnet mit “Fat Cat” das neuste Werk von 4Hero, kurz darauf folgt Dabrye mit “Game Over”. Im Grunde wäre damit der Grundkurst dieser Mix LP von Dego McFarlane und Marc Mac umschrieben denn “Mixing” nimmt einen mit auf eine Reise durch Länder, Genres, und Jahrzehnte. Zwischenhalt legt man hier gerne ein, ob nun bei Dub, Hip Hop, 80ies, Funk oder Rnb. 4 Hero haben hier einen wunderbaren, “schwarzen” Mix abgeliefert, der durch seine gekonnten Übergänge und die angesprochenen Vielfalt überzeugt. Für Leute die gerne zu Music von Marvin Gaye, Womack&Womack und Co. abschalten sollte dieser Mix maßgeschneidert sein.
Hörproben: Fat Cat, Game Over
Webseite: 4hero.com
Label: Sonar Kollektiv
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Feadz kennt man ja nicht erst seit gestern, in der Vergangenheit belieferte er z.b. Labels wie BPitchControl oder versorgte (mit Mr. Oizo) Uffie auf Ed Banger mit seinen Beats. Jetzt legt der Franzose auf letzterem Label mit seiner “Happy Meal” EP nach, die neben dem bekannten “Edwrecker” auch 3 neuen Tracks beinhaltet. Dabei bleibt sich der Pariser selbst treu: ein bisschen Hip Hop, ein bisschen 90er, ein bisschen abgedrehter als der Rest der Ed Banger boys, vielleicht auch nicht ganz so für die Masse – aber hey, who cares – es ist doch äußerst angenehm das man bei seinen Sound nicht sofort an die üblichen verdächtigen (wie Justice, Boys Noize und Co.) denken muss.
Hörproben: Edwrecker, Hawaian Smu
Webseite: Myspace von Feadz
Label: Ed Banger
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Hätten wir eine Platte des Monats wäre es wohl in diesem März Newworldaquariums “The Dead Bears” geworden. Das ist wieder so ein Examplarisches Album das erst durchs Hintertürchen seine ganze Pracht entfalten kann, denn für Stücke wie “The Force” oder “Shine Eyed” gibt es eben nun einmal kein fast-forward an die spannenste Stelle. Jochem Peteri arbeitet hier lange, Loop-lastige Stücke aus die ihren Charme dadurch erhalten das die Veränderungen im Track knapp an der Wahrnehmungsgrenze liegen, da er den Aufbau dieser Minutenlang vorbereitet. Das kitzelt die Sinne auf eine komplett neue Art, und man begreift erst allmälig was hier für ein Release vor einem liegt. PS: Kirana’s Lament am besten mit einer Partion Sonne, frischer Luft und viel DB genießen!
Hörproben: Kirana`s Lament, The Force
Webseite: Jochems Myspace
Label: WORDA
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Was für eine Perle: Die Renaissance Masters Series von Dave Seaman lässt schon beim betrachten der Trackliste Grund zur Euphorie aufkommen, welche auch beim Abspielen nicht abreißen will. Dieser Mix ist mindestens so Edel und Hochklassisch wie das Coverartwork, und besitzt einen unglaublichen Drive der mir seit James Holdens “At the Controls” nicht mehr begegnet ist. Seaman versteht es wie kein zweiter Stücke in einen neuen Kontext einzubinden und verleiht ihnen somit eine ganz andere, neue Dynamik. Kurz und knapp: The Master Series 10 ist ein Mix vom feinsten und schwerstens zu empfehlen, mit durchdrücken ist hier zwar nichts, da dieser Mix (wie jeder vernüftige) ein Gesamtkustwerk darstellt das nur über die volle Spieldauer seine Essenz offenbart – dafür aber dann auch richtig ;)
Hörproben: Gui Boratto – Mr Decay, Apparat – Not a Number, Fairmont – I Need Medicine
Webseite: www.daveseaman.net
Label: Renaissance
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Wer derzeit auf den Sound von Ed-Banger und Co. abgeht kommt auch an deutschen Acts wie Digitalism oder Boys Noize nicht vorbei. Letzterer hat mit seinem Album “Oi Oi Oi” im letzten Jahr die Blicke auf sich gezogen, wobei mir das ganze (bis auf das geniale Shine Shine) irgendwie zu Plagiat, zu auf die Fresse daher kam. An der dazugehörigen Remix-Version haben sich nun Leute wie Para One, Surkin oder Apparat beteiligt, was ein bisschen Abwechslung in das Soundschema von Alexander Ridha bringt. Das ganze gelingt Stellenweise sehr gut, manchmal aber eben auch nicht. Dennoch: eine sinnvolle Ergänzung zum Album, und am Puls der Zeit..
Hörproben: My Head (Para One Rmx), Let’s buy Happiness (Proxy Remix)
Webseite: Myspace von Boys Noize
Vergleichbar mit: Justice, Digitalism, Sebastian, Para One
Label: Boys Noize Records
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Und noch ein Selbsbetiteltes Album wie monoton, buhhhh! … aber nunja, was soll ich machen: Vampire Weekend haben da einfach eine feine Platte angerichte, zwar mit gewohnter Gittarren-Kost dafür aber umso exotischer Gewürzt. Was auch immer die Jungs da rangeschmissen haben – es muss irgendwo aus Mexico oder Afrika stammen. Dabei kommen dann so leckere Sachen wie “A-Punk” oder “M79″ die fast schon zwanghaft jedem Geschmacksnerv schmeicheln. Unbeschwertes, tolles Mash-Up das im Gegensatz zu meinem leicht faden “Essen – Musik” vergleich auf Anhieb überzeugt, sogar Indiemuffel wie mich. Uli bekommt Appetit!
Hörproben: A-Punk, M79
Webseite: VampireWeekend.com
Label: XL/Beggars
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Viel weiß ich ehrlich gesagt nicht über Andrew Butler, in meine Welt ist er vor ca. 21 Tagen getreten – in Form seines neuen Projektes Hercules & Love Affair. Derzeit Prangert dieser Name ja an jeder ecke, ob nun Intro, Groove oder Spex: jeder liebt Andrew. Und was mach ich? Liebe würde ich es nicht gleich bezeichnen, aber gut ist es schon, das Debut von Hercules & Love Affair, dabei handelt es sich hierbei um eine Hörreise zurück in die 70er – zurück in die Disco. Alles ein bisschen Steriler, etwas geordneter, aber das macht gerade den Reiz von dieser Platte aus. Andrew Grooved irgendwo zwischen Sister Sledge, Linstrom und Hot Chip ab, nur viel relaxter. Bei all dem Hype: nicht mehr und nicht weniger als eine echt nette Platte, auch wenn sie auf Zeppelin-Größe aufgeplustert wurde.
Hörproben: Hercules Theme, Blind
Webseite: Anrdrew’s Myspace
Label: EMI/DFA
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