Alles auf einen Blick: ‘Reviews

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Der Begriff “Ausnahme-Produzent” wird ja verwendet wie Mehl beim Kuchenbacken, aber wenn man ehrlich ist: müsste man selbst ein paar Ausnahmen aufzählen, fallen einem auf anhieb garnicht so viele ein. Herr Koze ist aufjedenfall ein solcher, man liest es nur kaum da hier noch ein angenehmenes Hamburger Understatement herrscht. Die neuste Platte, die die besten Remixe der letzten Jahre beinhaltet, manifestiert das ganze nocheinmal – solch eine eigene Note, solch einen charmanten Stempel können nur die wenigtesten einer Produktion aufdrücken. Komplett losgelöst von den eigentlichen Nummer strickt sich hier Track für Track ein liebevoller roter Faden aus dem Kozen Universum zusammen.  Mit einer leichtigkeit wird hier Matias Aguayo “Minimal” zu einem bunten Strauß zusammengebunden oder Sascha Funkes “Mango” zu einer deepen und düsteren Afterhourgeschichte, vom Schluss mit Hildegard Knef’s “Ich liebe euch” ganz zu schweigen. Ganz große Scheibe von einem ganz großen.

Hörproben: matias aguayo – minimal rmx, matthew dear – elementary lover rmx
Webseite: Myspace
Label: Get Physical

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Vorab: Sorry, hier war die letzten paar Tage nicht viel los, das lag daran das ein paar Leute zu Besuch waren, ich beim wundervollen Erobique (+) war, und auch so ein bisschen zu tun hatte, aber jo – ihr kennt das ja schon. weiter gehts:

Wieder mal was von Warp, und wieder mal: gut. Harmonic 313 aka Mark Pritchard hat ja schon mit seiner “EP1″ bewiesen das er Eier hat, und führt das ganze auf “When Machines Exceed Human Intelligence” sinnvoll fort – eine Platte voller elektronischer Blauskizzen die auf ihre eigene, verspuhlte Weise mächtig funken und grooven und doch irgendwie komplett den kalten Charme eines C64 besitzen. Was will ich noch mehr um den heißen Brei reden: Eine Platte nicht für den Club, eigen, und sehr elektronisch – aber ich mag sie.

Hörproben: Call To Arms, Cyclotron
Webseite: Myspace
Label: Warp

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16 Feb, 2009

The Prodigy – Invaders Must Die, LP

Posted by: Phil In: Elektronisch| Reviews ()

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An dieser Stelle: keine Review, ich wollte hier ja nur über gute Platten schreiben.
Wie schade eigentlich …

Hörproben:
Webseite:
Label:

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30 Jan, 2009

Hudson Mohawke – Polyfolk Dance, EP

Posted by: Phil In: Anders| Elektronisch| Funky| Reviews ()

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Sie ist da, die von mir heiß umschwärmte “Polyfolk Dance” EP vom 22 Jahre alten (wtf) Hudson Mo, und ich habe sie mir heute ohne Rücksicht auf Verluste bei Bleep geholt (die gibts für die nächsten 5 wochen nämlich nur dort, genau so wie schon die 2 Tracks Upfront, exklusiv und so) und was soll ich sagen, der Typ wird auch auf einer Länge von 6 Tracks nicht schlechter. Die unverbrauchtesten Beats seit Flying Lotus, quirrlig, verfrickelt, komplett eigen und doch irgendwie aus einem Guss. Was soll ich mehr sagen, die Hörproben sollten für sich selbst sprechen. Ich habs irgendwie im Gefühl: das wird sein Jahr. Kaufen!

Hörproben: Bei Bleep oder: Overnight, Polkadot Blues
Webseite: Myspace
Label: Warp

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Das gibt es doch nicht … trauchige Nachrichten: Charles Wesley Cooper III, die eine Hälfte von Telefon Tel Aviv, ist am 22.01.2009 (einen Tag vor Release dieser Platte) im Alter von nur 31 Jahren verstorben. Eine Todesursache ist noch nicht bekannt. Das ist mehr als trauchig, und an dieser Stelle mein herzliches Beileid. Zudem geht damit wohl auch eines der vielversprechensten Projekte in die Brüche, denn die 2 legten jetzt mit “Immolate Yourself” doch erst richtig los. “The Birds” z.b. ist ein Übertitel, und zieht einen sofort in die Klangwelten von Joshua Eustis und Charles Wesley Cooper, und das mit einer unglaublichen Intensität – oder “Your Mouth”, ein flächiges, düsteres Nois-Monster, mit einem Touch 80ies. Ich möchte jetzt garnicht mehr Worte verlieren, und lege euch einfach die Platte und den Nachruf von Joshua auf Myspace ans Herz.
Rest in Peace.

Hörproben: The Birds, Immolate Yourself
Webseite: Myspace
Label: BPitch

Ich will mehr… ▼

29 Jan, 2009

2008: Was gefehlt hat, Teil 1

Posted by: Phil In: Anders| Elektronisch| Funky| Indie| Pop| Reviews| Rock ()

Die letzten Tage ging es hier ein bisschen sperrlich zu, aber mich hat diese scheiss Grippe schon wieder im Griff … anyway. Ich arbeitet jetzt mal ein paar Posts ab, die sich hier schon förmlich stapeln. Fangen wir an mit “Was gefehlt hat” – Auf einen Best of 2008-Post habe ich keine Lust denn die prangern einem derzeit ja an jeder Ecke entgegen und sind zu 90% großer Bullshit, dafür aber liefer ich noch ein paar Plattenreviews nach die ich hier einfach irgendwie vergessen hab zu Posten. Also, auf gehts – lasst euch Zeit, schaut lieber öfters drüber als einmal und nur so zur hälfte, ich verspreche: es lohnt sich. ;)

Clueso
So Sehr Dabei, LP

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Die Platte hat sich 2008 ganz still und heimlich zu meiner meistgehörtesten Scheibe hochgearbeitet, und ich kann mir selbst nicht erklären warum der Entwurf so lange lag, wie er lag. “So Sehr Dabei” ist mit “Gute Musik” die beste Platte von Herrn Clueso. Ehrlicher, bunter und einfach guter™ Rock/Pop bei dem man spührt das jede Sekunde von Herzen kommt, authentisch wie selten etwas, und irgendwie auch wundervoll-Ost. Ein Album das einfach durchläuft, ohne auch nur eine Minute zu anstrengend oder belanglos zu sein. Tolle Musiker, tolle Texte, toller Typ, sympathisch, direkt, zeitnah, treffsicher, nicht abgehoben und deutsch(!), trifft schlicht und einfach meinen Nerv. Ganz großes Kino und Einfach toll.

Hörproben: Barfuß, Utopie
Webseite: Myspace
Label: Four Music

Air France
No Way Down, EP
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Die 2. EP “Now Way Down” von Air France stellt eine Art Sammelsurium von erschienen dar, und bringt somit den Sound der Schweden sehr gut auf den Punkt. Verwaschener, loopiger Nord-Pop der zum träumen einlädt und einen davon trägt, wie gemacht für schwüle Sommernächte und weinrote Sonnenuntergänge, immer mit der unverwechselbaren Brise skandinavischer Melancholie die jede einzelne Sekunde mitschwingt. Aufjedenfall ein Name, von dem man noch öfters Hören wird.

Hörproben: Collapsing At Your Doorstep, No Excuses
Webseite: Myspace
Label: Sincerely Yours

Fleet Foxes
Fleet Foxes, LP

Manchmal, da komme ich in Versuchung über etwas zu Schreiben von dem eigentlich nur ein Titel toll ist – zum Glück lasse ich mir immer genug Zeit, und kann dieser Tatsache fast immer Wiederstehen. Hier ist das ähnlich, aber dann doch irgendwie ganz anders: “White Winter Hymnal” von den Fleet Foxes ist mit Abstand das wunderschöneste Lied auf der nach der Band betitelten LP, nur ist der Rest dadurch keineswegs schlecht, im Gegenteil: Dieses Album ist wohl eines der Highlights 2008, wunderschön unbeschwerter, folkiger Pop in Form von 11 zeitlosen Songs, die gemütlich an allen Klischees vorbeiziehen. Wie gemacht für diese grauen Tage, ein Debut das seines gleichen sucht.

Hörproben: White Winter Hymnal, Sun It Rises
Webseite: Myspace
Label: Sub Pop

Morgan Geist
Double Night Time, LP

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Morgan Geist, die eine Hälfte von Metro Area (macht es Klick? Hrhr), hat sein erstes Solo-Album an den Start gebracht, das die merkwürdige Symbiose von Detroit und Disco scheinbar im Schlaf meistert. Ich muss zwar zugeben, das vorallem beim Titel “Detroit” mich anfangs die Stimmen (die von Junior Boys-Sänger Jeremy Greenspan und Kelley Polar beigesteuert werden) sehr Irritierten, aber schon nach ein paar Sekunden macht das ganze einfach Sinn, und fügt sich in das gut verdauliche Gesamtbild ein … und für Puristen gibt es ja immernoch den grandiosen Carl Cragi Remix. Unterm Strich eine schöne Scheibe, auch wenn sie für mich persönlich vielleicht schon ein bisschen zu “leichte Kost” ist. Hört einfach mal rein, verkehrt machen kann man da aufjedenfall wenig.

Hörproben: Detroit, The Shore
Webseite: Myspace, Myspace Metro Area
Label: Environ

Nightmares On Wax
Thought So
, LP
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Wieder einmal Warp, ich getraue es mich ja fast garnicht mehr drüber zu schreiben. Mit der “Thought So” LP geben sich auch Nightmares On Wax (nach fast 2 Jahrzehnten) wieder einmal die Ehre auf dem Ausnahme-Label. Dabei wird man zwar nicht sonderlich überrascht (Laut titelte sogar “Der Name ist Programm”) aber was solls: Das ganze ist einfach eine super Sache geworden. Der typische Nightmares on Wax-Sound groovt wie eh und je smooth vor sich hin, und lädt zum Abschalten ein, zwar nicht so schnurgerade wie von alten Releases gewohnt, aber so ein paar Ausfallschritte haben ja noch nie geschadet. Down-Tempo für jedermann, im positiven Sinne.

Hörproben: Da Feelin’
Webseite: Myspace
Label: Warp

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Das DJ-Quartett Birdy Nam Nam hat In den letzten Jahren ja keinen Gig ausgelassen, und konnte  so mit seiner monströsen Turntable-Performance den Ruf als einer der besten Elektronischen Live-Acts mehr als nur festigen. Auch an “Manual For Successful Rioting” geht diese elektro-lastige Clubpräsenz nicht spurlos vorbei, und somit tauscht das neue Album die letzten HipHop-Attitüden konsequent gegen Verkokste Arpeggios und Rohe Leadsynths, man konnte es ja schon ahnen … (nachdem der von Justice produzierte Track “The Parachute Ending” schon vor einigen Wochen durchs Internet geisterte). Trotz einiger Lückenfüller passt die neue LP somit gut in die Zeit, einige “Ausbrüche” in Richtung Downtempo vermisse ich trozdem, das hätte die ganze Angelegenheit nämlich noch ein bisschen runder und spannender gemacht. Nichtsdestotrotz: Schicke Scheibe die einem in den nächsten Woche in vielen Clubs begegnen wird.

Hörproben: The Parachute Ending, Worried, TransBoulogne Express
Webseite:
Myspace
Label:
Jive

15 Jan, 2009

40 Winks – Sound Puzzle, LP

Posted by: Phil In: Anders| Funky| Reviews ()

40 Winks Sound Puzzle

So, ich muss mal kurz eine bisschen ältere Platte einschieben: Sound Puzzle von 40 Winks höre ich derzeit rauf und runter. Eine Platte die nicht unbedingt zum weggehen gemacht ist, aber dafür umso mehr für Zuhause, zum entspannen, einfach mal lauschen und ausklinken. Downtempo HipHop vom allerfeinsten, ohne Goldkettchen, Bitches und geile Karren, aber dafür mit einem unglaublich druckvollem mastering und tonnenweise geloopten Funk. Was ganz feines für kalte Wintertage und warme Wohnzimmer.

Hörproben: Soulful Sensitivity, One Button
Webseite: Myspace
Label: Merck

26 Dez, 2008

Zomby – Where Were U In ‘92?, LP

Posted by: Phil In: Elektronisch| Reviews ()

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So, ich hoffe ihr habt alle gut die Feiertage überstanden, denn hier geht es gleich gepflegt weiter – zu allererst mit Zomby. Der gute tobt sich zwar schon seit geraumer Zeit in der Londoner Dubstep-Szene aus, bringt mit seiner “Where Were U In ‘92″ LP aber den energetischen Anfang-90er Sound aus England zurück auf den Radar. Das ganze verliert sich dabei aber nicht in Nostalgie und der oft damit verbundenen Langeweile, nein, Zomby definiert hier sehr leidenschaftlich und frisch was damals etliche Leute nächtelang zum tanzen und schwitzen brachte. Bewundernswert wie soetwas vertrautes trozdem über Albenlänge seine ganz eigene Note entfalten kann. Ich liebe diesen Scheiss!

Hörproben: Float, Tears In The Rain
Myspace: http://www.myspace.com/zombyproductions
Vergleichbar: Burial
Label: Werk Discs, Cargo

27 Nov, 2008

Q-Tip – The Renaissance, LP

Posted by: Phil In: Anders| Funky| Pop| Reviews ()

Ich melde mich zurück, nachdem mir in Sachen Internet meine kaputte Netzwerkkarte in den letzten Tagen einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, und ja …

Wir hatten es vor kurzem erst, eigentlich hab ich es ja sonst nicht so mit HipHop, einfach aus dem Grund weil das Genre von Bullshit nur so strotzt, bzw. das was davon groß Pupliziert wird – aber hey: Es gibt ihn doch noch, guten HipHop. Q-Tip’s “Renaissance” ist eine wahre Offenbarung in Zeiten von ” Bordstein zur Skyline”, und hin und zurück, und nochmal. Das Album hört sich dabei charmant nach alter Garde an, ohne eine Sekunde altbacken zu wirken, verleugnet nicht seine Wurzeln sondern nutzt deren Stärke. Eine wohlklingende Essenz von HipHop wie ich ihn noch liebte, die Kids von heute ihn wohl nichteinmal mehr kennen, und da ich mich gerade super nach Rentner anhöre überzeugt euch doch einfach selbst …

Hörproben: Move, Johnny Is Dead
Webseite: Myspace
Label: Universal

15 Nov, 2008

CLP – Supercontinental, LP

Posted by: Phil In: Anders| Elektronisch| Funky| Reviews ()

Eigentlich hab ich mit HipHop ja nicht viel am Hut, aber Chris de Luca und Phon.o aka. CLP rollen die ganze Geschichte mit ihrem neuen Album “Supercontinental” (Released auf Apparats Shitkatapult) von einer sehr interessanten Seite auf: Gewohnt hochwertige und clubtaugliche Beats von CLP verschmelzen hier mit ungewohnt guten Features von MC’s wie Yo Majesty, Kovas, Tunde Olaniran, Mochipet uvm. zu einer frischen, futuristischen Soundsymbiose die einfach jeden zum Schwitzen bringt. Dabei bleibt das Album immer schön auf Kurs und gibt der sonst so eintönigen Proll-Tristesse keine Chance, die wird nämlich einfach im geliebten Clubambiente unter der tanzenden Crowd begraben, und so muss das sein. Hände hoch, kaufen.

Nachtrag: Und zur feier des Tages lege ich unten ganz Offiziell und Legal den Supercontinental Remix in 192kBit/s oben drauf. Danke Phon.o

Hörproben: XL Album Medley, Supercontinental Remix
Website: Myspace
Label: Shitkatapult

12 Nov, 2008

Warp Record Spring 2008, Sampler

Posted by: Phil In: Anders| Elektronisch| Funky| Indie| Pop| Reviews| Rock ()

Warp ist ja echt noch eines der wenigen, lobenswerten Labels mit Eiern. In einer Zeit in der die großen ihre Ausschlacht-Vermarktung auf Seelenlosen Bullshit reduziert haben, schafft es Warp nach all den Jahren immernoch mit jedem einzelnen Release Interesse zu wecken, einen einzigartigen Label-Sound zu kreeiren und stehts spannend zu bleiben. Wenn man bedenkt das die Act’s auf Warp aus nahezu jedem Genre kommen ist das schon beachtlich. Mit dem “Warp Record Spring 2008″ Sampler wird das aktuelle Gesicht des Labels nun auf einer Veröffentlichung festgehalten auf der sich schon die Tracklist (nach dem klick) liest wie solid Gold. Querbeat auf besonders hohem Niveau, uneingeschränkt für jeden zu empfehlen.

Hörproben: Leila – Mettle, Jamie Lidell – Little Bit Of Feel Good, Battles – Atlas
Webseite: http://www.warprecords.com/
Label: Warp

Ich will mehr… ▼

Was für ein Name, was für ein Cover, was für ein Sound. Pigeon Funk betreiben mit ihrem Album (und jetzt ausgeschrieben:) “The Largest Bird In The History Of The Planet…Ever!” einen balanceakt sondergleichen. Irgendwo zwischen unhörbar chaotisch und verdammt funky ist diese Platte das aufregenste was ich dieses Jahr gehört habe, und was hier auf einen gelauert hat weiss man selbst nach dem ersten hören noch nicht. Ein groovendes Headache-Monster das ersteinmal ein paar Scheinwerfer zerschlagen muss bevor es sich im Takt auf der Tanzfläche einfindet wenn überhaupt. SO hört sich funk in 20 Jahren an Herr Plank! Genial.

Hörproben: Brukim Lo, Blues For Raymond
Webseite: Myspace
Label: Musique Risquée

03 Nov, 2008

Bloc Party – Intimacy, LP

Posted by: Phil In: Anders| Elektronisch| Pop| Reviews| Rock ()

So richtig kann ich es ja nicht mehr hören, denn jeder kotzt ab. Über das 2. Album von Bloc Party wurde abgekotzt, und über “Intimacy” jetzt irgendwie auch. Man gehen mir diese Leute auf den Senkel! Klar, das Debut “Silent Alarm” war toll, aber sind wir doch mal ehrlich: es ist doch viel toller das Bloc Party sich nicht darauf ausruhen. Intimacy ist aufjedenfall super, wenn man mal als “Fan der ersten Stunde” den Blick über den Tellerrand wagt was einigen recht schwer fällt. Bloc Party hört sich 2008 eben anders an, elektronischer, kratziger, zerrissener und es wäre schlimm wenn das nicht der Fall wäre denn Stillstand ist bekanntlich der Tot. Die Band ist aufjedenfall auf Kurs, bleibt irgendwie angenehm unberechenbar und ist der eigenen Fanbase scheinbar einfach ein paar Schritte voraus, aber hey: das kapieren die schon noch, denn Herzergreifend, ehrlich und mitreißend bleibt das ganze dabei genau so wie bei beim erstling. Großes Kino.

Hörproben: Mercury, Trojan Horse
Webseite: http://blocparty.com
Label: Atlantic Records

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14 Okt, 2008

Mr. Oizo – Lambs Anger, LP

Posted by: Phil In: Anders| Elektronisch| Funky| Reviews ()

Oh Mann. Als “Flat Beat” ender der 90er eingeschlagen hat, war ich noch ein Knirps und meine Mutter schenkte mir Stilsicher das dazugehörige Album. Schon damals mochte ich aber “A Dj Killed My Dog” mehr als das was in der Werbung lief. Im September 05 wurde mir beim hören von dem 2. Album Moustache gesagt “Wie kann man sich sowas anhören”, und heute sag ich: Der Mann war und ist dem Rest einfach 10 Schritte vorraus. Heute kam mir das neue Album, “Lambs Anger” unter (was sehr schade ist, denn der Release ist eigentlich erst nächsten Monat) und es ist einfach Super, man muss es so sagen. Oizo ist Gott, zum dritten. Wenn man diese Platte hört wird einem einfach endlich wieder der Qualitätsunterschied bewusst der hier zwischen dem Rest und den Franzosen klafft. Ich bringe jetzt noch Boys Noize ins Bett und höre weiter. Und ihr kommt garnicht drum rum – das läuft die nächsten Jahre hoch und runter, verlasst euch drauf.

Ps: Hab ich schon erwähnt das ich das Cover genial finde?

Hörproben: Jo, Bruce Willis Is Dead
Webseite: Myspace
Label: Ed Banger

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