Wäre Prince erst im Jahre 2009 auf der Erde gelandet, dann würde er sich sicherlich anhören wie Hudson Mohawke, denn was dieser blasse, symphatisch-nerdige Kerl aus Schottland auf seinem Debut auffährt möchte ich schon fast als den Peak von “Black Music” (Blasphemie!) im Jahre 2009 bezeichnen. Das funkt, das grooved, das hat so viel soul, es ist einfach unglaublich, und wenn man betrachtet welche Produktionsspanne Mohawke zwischen z.b. »Joy Fantastic« und einem »Yonard« (zu finden auf der Vorab EP Polyfolk Dance) zurücklegen kann wird schnell klar: von dem werden wir in den nächsten Jahren noch einiges hören, ob das im Club oder in den Charts sein wird bleibt solang ein Rätsel.


Philipp Schilling
27-10-2009

Hudson Mohawke - Joy Fantastic

Hudson Mohawke - Fuse



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