Dan Snaith zeigt mit seinem Longplayer »Swim« was derzeit alles so möglich ist: hier verwaschen sich Jazz, Rock, und Clubelemente in einem Wässerchen aus Pop zu einer selten homogenen Masse. Wie ein Schwamm scheint Snaith das jetztmusikalische Geschehen in sich Aufgesaugt und dieses in jene 9 Songs verpackt zu haben, dies aber immer so geschickt und feinfühlig das man sich garnicht traut Referenzen zu vorhandenen zu schlagen denn: Das ist einfach frisch, unverbraucht, hörbar verkopft und befreiend gefestigt zu gleich, eben ein selten so geglückter Spagat zwischen den uns umgebenden musikalischen Welten die leider oftmals viel zu dick & oberflächlich aufgetragen werden. Wer dieses Album nicht wenigstens einmal gehört hat, verpasst ein Stück 2010.
artur
besser hätte ich es nie ausdrücken können…