Fast schon überflüssig über das Debut Album von James Blake noch etwas zu schreiben, oder vielleicht auch nicht? Natürlich, das ganze ist eine starke Sache geworden und irgendwie auch viel mehr zeitgemäßer Songwriter Post-Pop als es die vorrangegangen EP’s vermuten ließen, doch gerade die stärksten Stücke des Albums hinterlassen trotz ihrer wunderbaren Interpretation einen bitteren Beigeschmack, handelt es sich dabei meist um Coverversionen. Das der Vorab-Hit »Limit To Your Love« im Original von Feist stammt hat mittlerweile ja sicherlich auch der letzte mitbekommen, das mit »Wilhelms Scream« Blake aber seinen eigenen Vater James Litherland zitiert ist dann doch irgendwie ein zweischneidiges Schwert. Aber hey, selbst wenn man diese Scheibe nur anhand von Titeln wie »I Mind« oder »Unluck« misst wird man diesen Longplayer noch in allen Toplisten des Jahres 2011 finden, und das nicht unverdient.
PS: Da das Album in England bei Universal erschienen ist, sind sogar nahezu alle offiziellen Videos & Tracks aus Deutschland nicht erreichbar, daher können wir euch nur den elfminütigen Sampler der LP verlinken. Die Majors wieder …