
Harr, man lernt ja doch nie aus. The Notwist gibt es wohl schon seit gefühlten 20 Jahren und ich habe deren Schaffen bis jetzt einfach komplett verschlafen. Eindeutig ärgerlich wenn man dann solche Platten wie “Neon Golden” zu hören bekommt und sich probiert in den eigenen Arsch zu beißen (geht leider nicht, zonk). Das ganze findet sich dann irgendwo zwischen “Ghosts” von Nine Inch Nails und The Egg wieder, ist dabei immer sehr raw, und trozdem auf das wichtigste reduziert zugleich. Auch die Detailverliebtheit von The Notwist ist bewundernswert, und so wird hier ganz schnell ein schlichter Tapestop zum lieblichen Sounderlebnis. Und wem bis jetzt noch nicht die Kinnlade abgefallen ist: Die Jungs sind aus Deutschland! So, jetzt ist die Katze aus dem Sack. Melancholie in Vollendung, Kaufen.
Ach, nochwas: Dieses Jahr kommt ein neues Album namens “The Devil, You + Me” – hier als kleiner Vorgeschmack “Good Lies”
Hörproben: Pick Up The Phone, This Room, Propeller 9
Webseite: notwist.com
Label: Cityslang
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Viel weiß ich ehrlich gesagt nicht über Andrew Butler, in meine Welt ist er vor ca. 21 Tagen getreten – in Form seines neuen Projektes Hercules & Love Affair. Derzeit Prangert dieser Name ja an jeder ecke, ob nun Intro, Groove oder Spex: jeder liebt Andrew. Und was mach ich? Liebe würde ich es nicht gleich bezeichnen, aber gut ist es schon, das Debut von Hercules & Love Affair, dabei handelt es sich hierbei um eine Hörreise zurück in die 70er – zurück in die Disco. Alles ein bisschen Steriler, etwas geordneter, aber das macht gerade den Reiz von dieser Platte aus. Andrew Grooved irgendwo zwischen Sister Sledge, Linstrom und Hot Chip ab, nur viel relaxter. Bei all dem Hype: nicht mehr und nicht weniger als eine echt nette Platte, auch wenn sie auf Zeppelin-Größe aufgeplustert wurde.
Hörproben: Hercules Theme, Blind
Webseite: Anrdrew’s Myspace
Label: EMI/DFA
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Jackson and his Computer Band ist für mich einfach eine der wichtigstens Gestalten der letzten Jahre. Sein Debütalbum “Smash” hat einfach eine Lücke geschlossen die für mich lange offen stand – eine Soundcollage die vor nichts zurückschreckt und am Ende trozdem wie aus einem Guss klingt. Dabei können dann auch schonmal solche brachiale Tracks wie “Utopia”, “Arpeggio” und “Headache” entstehen, oder verspieltes wie “Promo” oder “Moto” im 16bit Segastyle … einfach Klasse!
Hörproben: Utopia, Arpeggio
Webseite: jacksonandhiscomputerband.com
Label: Warp
Tags:
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