
Clark ist hart - hart an der Grenze. Als “Nachfolger” von Aphex Twin brachte er Ende des letzten Jahres als kleine Einstimmung für das vorliegende Album die ep Throttle Promoter mit dem Genialen Dirty Pixie an den Start. Turning Dragon ist noch ein Stück härter und man fragt sich anfangs ob man hier stupide Hardtechno vom Ausnahmelabel Warp serviert bekommt. Aber nein: Clark vereint hier auf unglaubliche Art und Weise die animalische Seite eines Vollrauschs mit unglaublich hektischer Cleverness. Hate it or Love it - Zündet beim ersten mal hören, und nochmal wenn man die Platten dann endlich kapiert hat. Nur die Titel hätten ein bisschen weniger Klischee ausfallen dürfen hrhr.
Hörproben: New Year Storm, Volcan Veins, Dirty Pixie, Sampler 1 + 2
Webseite: Homepage, Myspace
Vergleichbar mit: Aphex Twin
Label: WARP
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Kennt ihr das? Freitag Abend, keine Party aber verdientes Wochenende: endlich einmal Zeit für sich, ein paar Stündchen entspannen - bei ein/zwei Zigaretten “Spezialé”, offenem Fenster und Musik bei Blümchensex-Lautstärke. Es kann doch so schön sein. Wer einen Solche Moment Versüßen kann, in Form von Musikalicher Untermalung, ist eindeutig Clare & The Reasons: Die Stimme erinnert ein bisschen an Feist, fährt dabei aber ein ganz anderes Kaliber auf, Instrumental ist “The Movie” dabei so Charmant und Leichtfüßig wie die Kulisse eines alten Disney Films zugleich aber trozdem Erwachsen genug um nicht einmal ansatzweise Kitschig zu wirken.
Hörproben: Pluto, Under The Water
Webseite: Clare auf Myspace
Vergleichbar mit: Feist
Label: Frog Stand Records
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Sascha Ring aka. Apparat führt die Liste weiter wenn es um inspirierende Leute der letzten 2-3 Jahre geht, und ich ärgere mich jetzt schon das ich nicht die Hörproben der “wichtigen” Lieder gefunden habe, aber naja - wir wollen ja Legal bleiben ;) Fakt ist: Was dieser Mann macht ist einfach irre, diese Tracks ziehen mich in ihren Bann wie ich es lange nicht mehr erlebt habe, und das gilt für alle Alben (wer sich für Walls interessiert sollte sich den Vorgänger Duplex unbedingt zu gemüte führen, für mich fast das bessere Album). Kleinteilig, frickelig und tief würde ich seinen Style beschreiben, der sich von puren Elektronischen Experimenten bis hin zu Indi-artigen Songs erstreckt. Auf Walls machen sich die vermehrten Live Auftritte des letzten Jahres von Apparat bemerkbar, da er mit einer 3 köpfigen Band auf diversen Festivals gespielt hat (z.b. Melt) und bei diesem Sound kann man es sich kaum vorstellen das er seine Wurzeln in Analogen Instrumenten findet.
Hörproben: Useless Information, Fractals, Holdon, Arcadia
Webseite: Apparat auf Myspace
Wichtige Titel: Schallstrom, Not a Number, Hallin from the Edge
Label: Shitkatapult
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Das ist das erste Album der Band, erschienen 1997. Zweifellos kann man es schon zur Reihe der innovativen Prog-Alben zählen, für die man die Schotten nur lieben kann (vgl. Aereogramme). Im Zeitalter von Coldplay bieten solche wahrhaft künstlerisch-experimentellen Formationen wie Mogwai eine geistige Erquickung, einen erfrischenden Affront gegen die allgemeine Kargheit der musikalischen Vorhersehbarkeit. Eindrucksvoll demonstrieren sie eine Rückbesinnung auf athmosphärische, autonomieästhetische Werte in der Musik, die sich im Grunde durch das gesamte Werk ziehen. Angenehm spürbar ist auch eine harmonische Simplizität gepaart mit einer strukturellen Feinheit, die es nie versäumt, uns die Macht des Zufalls im Moment des Wahnsinns vor Augen zu führen.
Hörprobe: Mogwai fear Satan
Webseite: Mogwai.co.uk
Vergleichbar mit: Explosion in the Sky
Label: Chemikal Underground
20 Jan, 2008
Posted by: Phil In: Allgemein ()

Gestern konnte ich die neusten 2 Ausgaben des Slices Magazin ergattern, unter anderem war auf der DVD ein Bericht über das Netlabel Thinner, darauf hin habe ich mich im Web einmal umgeschaut und muss sagen: ein Projekt mit Substanz! Größtenteils Ambient und Chillout mäßig angehaucht findet man aber auch den ein oder anderen Peaktimetrack, die Qualität der Produktionen bleiben dabei stets hoch, und jeder Release kommt mit einem Flashcover daher!
Hörprobe: Thinner Releases
Webseite: Thinner.cc
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Ich hatte ja schon Angst, man kennt es ja … Debutalbum Super, der Nachfolger mal garnicht … aber, weit gefehlt! Um zu sagen das “made in the dark” besser als der Vorgänger ist, ist mir das ganze noch zu frisch aber er spielt mindestens auf dem gleichen Level wie “the Warning” und das schöne an dem Album ist das jeder Track erst nach dem 5-10ten mal Hören so richtig zündet (bestes Beispiel wäre da Hold on) Das beugt der Abnutzungsgefahr wunderbar vor.
Hörprobe: Ready to the Floor
Webseite: Hotchip.co.uk
Vergleichbar mit: Lcd Soundsystem, Junior Boys
Label: Emirecords
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“Album des Jahres 2007″ hmm na ok, so weit würde ich jetzt noch nicht gehen aber man muss zugeben das Burial da eine sehr schöne LP geschmiedet hat und mit Skream Eindeutig einer der interessantesten Leute aus der aufkeimenden (in London entstandenen) Dubstep-szene ist. Die deepen Beats wissen von Anfang an zu begeistern, ich persönlich musste mich aber erst mit den Vocals anfreunden, aber nach dem man Tracks wie Archangel gehört hat verfliegt diese Skepzis im nu.
Hörprobe: Archangel
Webseite: Burial’s Myspace
Vergleichbar mit: Skream
Label: Hyperdub

tja, was soll ich sagen: das Debutalbum von Henrik Weber aka. Pantha du Prince (aka. Glühen 4) ist einfach eine sehr smoothe Platte geworden, die ich garnicht richtig in ein Genre einordnen will (die Intro nannte es liebevoll “Emotechno”), Fakt ist das sie durch eine unglaublich warme, ergreifende Klanglandschaft besticht in der man sich einfach einmal wieder fallen lassen kann und zeit zum träumen findet. Wie gesagt, sehr Empfehlenswert - nicht nur für Freunde Elektronischer Musik!
Hörprobe: Saturn Strobe
Webseite: panthaduprince.com
Vergleichbar mit: Trentemoller
Label: DIAL
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