So Leute, es tut mir ja fast schon ein bisschen leid aber es gibt wieder mal Nachrichten:
Wie ich schon vor längerem angekündigt hatte, wird es nocheinmal eine Veränderung für Moveyourfeed geben, Mehr Infos gibts nach dem Klick …
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Wie ich schon vor längerem angekündigt hatte, wird es nocheinmal eine Veränderung für Moveyourfeed geben, Mehr Infos gibts nach dem Klick …
Jetztmusik weiht eine neue Rubrik ein: die Veranstaltungstipps. Und weil das LineUp von Rock am Ring und Co. eh jeder im Schlaf aufsagen kann, lassen wir uns nicht lumpen und wollen eure Aufmerksamkeit auf ein paar Insidertipps lenken. Bestes Beispiel: das Sorf Rock Festival. Am 6. und 7. Juni werden sich auf dem Gelände der ehemaligen US - Kaserne bei Bad Aibling erneut ein Haufen von Bands die Klinke in die Hand geben und Rocken was das Zeug hält. Langeweile kann bei einem derartig bunten LineUp kaum aufkommen, denn von New Rave über Indie bis Speed Polka (!) wird hier fast alles geboten. Bis jetzt sind neben Bands wie The Movements, den Trashmonkeys, Stark, Locas in Love und Teilzeitdenker auch Auftritte von Bratze und Russkaja bestätigt, und wer es ganz genau wissen will kann das komplette LineUp auf Sorf.de checken. Was soll ich noch sagen, für Leute aus dem Bayrischen Raum eine Pflichtveranstaltung und auch für den Rest eine Reise in den Süden wert. Nachtrag: Wie ich gerade erfahren habe ist das Sorf für Besucher mit einer Anreise von 300km+kostenlos!
Webseite: Sorf.de
Anfahrt: Route berechnen
Preise: 2 Tagesticket 12€ 13€, Tagesticket 8€
05 Feb, 2008
Posted by: Phil In: Elektronisch| Reviews| Rock ()
“Alec Empire spielt Rock ohne Gitarren” - besser kann man es nicht formulieren. Als ehemaliges Mitglied der Atari Teenage Riot (einer chaotischen Punk/techno Clique) macht Mr. Empire nun schon sein einigen Jahren eigene Musik die sich irgendwo zwischen hartem Rock, Techno, Industrial und Dub wiederfindet. Witzige Randinfo: auf der ganze Platte ist unglaublicherweise keine einzige “echte” Gitarre zu hören, jedes Riff wird hier aus dem Synthesizer gepeitscht. Unterm Strich eine Spritzige/Bissige Platte, Textlich bisschen Klischee aber hey - who cares. PS: Auf der Platte gehts teilweise auch “Elektronischer” zu als bei den Hörproben, aber das nur am Rande.
Hörproben: On Fire, Kiss of Death, New World Order
Webseite: alec-empire.com
Vergleichbar mit: Nine Inch Nails
Label: Eat Your Heart Out/Cargo
Nicht ganz Taufrisch aber dennoch: eine der besten Tech-House Platten der letzten Jahre bescherte uns wohl Alex Under der mit seinem frischen, unverbrauchten, spritzigen aber zu gleich eingängen Sound fast immer ins Schwarze trifft (da machen die zahlreichen EP’s von ihm keine Ausnahme). Wer also auf Bodzin und co steht, kommt hier auf seine Kosten. Was ich besonders toll finde: die ersten 16 “Einmisch-Takte” werden von ihm wahrlich zelebriert, man kann wie kaum wo anders beobachten wie sich der Groove der einzelnen Tracks nach und nach Aufbaut und wird trozdem bei jedem neuen Element überrascht. Zwecks Hörproben: die Tracks entfalten sich natürlich erst in voller Länge :)
Hörproben: El Ordenador Personal, El Ganado Ovino Blanco,
Abitah La Granjeritia, Balas De Jaja Maja
Webseite: CMYK Musik auf Myspace
Vergleichbar mit: Stephan Bodzin
Label: Trapez
Fast schon wie ein Fluch lag der Ruf seiner “funktionalen Clubtracks” über Anders Trentemøller, ein Hit nach dem anderen fand den Weg auf Vinyl und man dachte fast schon, dieser Mann wäre eine Maschine. Das er auch anders kann beweißt er eindrucksvoll auf seinem Debut “The Last Resort” und offenbart damit sein wahres Genius - das ist Elektronische Musik mit Tiefgang, die am Ende immer unter der Haut landet. 2CD’s die ein Gesamtkunstwerk ergeben, dabei aber nie langatmig werden: Titel wie “Take Me Into Your Skin”, “While the Cold Winter Waiting” oder “Miss You” setzen Höhepunkte auch mal in dem sie einfach an den entscheidenten Stellen die Bassline wegnehmen, und Titel wie “Chameleon”, “Killer Kat” oder “Vamp” bauen umso kraftvoller darauf auf. Ein Album das fast wie kein zweites meine Emotionen ansteuert, und zum “fallen lassen” anregt - in dieser letzten Zuflucht kann man sich wirklich auf ewig verlieren. Unverzichtbar!
Hörproben: Take Me Into Your Skin, Moan, Miss You, Vamp
Webseite: Trentemoller auf Myspace
Vergleichbar mit: Pantha du Prince, Apparat
Label: Poker Flat
Ok, ich muss zugeben das ich nicht gerade der größte Hip Hop & Dancehall-Fan bin, aber wer sich nur ein Bisschen mit Musik beschäftigt kommt nicht an dieser Frau vorbei: M.I.A. aka. Maya Arulpragasam, geboren in London, die Jugend in Sri Lanka verbracht und erwachsen geworden wieder in den Londoner Clubs. Hooklines von Tracks wie “Boyz” zeigen wo der Haken hängt, und man findet auch nach dem dritten mal Hören immer noch etwas neues in jedem Song - ein bisschen Horn-Fanfahre hier , ein Didgeridoo dort. Kurz und knapp, Kala ist ein extrem gutes Dancehall Alben und zugleich unglaublich wild, chaotisch und exotisch.
Hörproben: Boyz, 20$, Jimmy, Mango Pickle Down River
Webseite: miauk.com
Vorgänger Album: Arular (2005)
Label: Beggars
The Mars Volta stellt (mit Sparta) einen Splitter der sich 2001 aufgelösten Bandlegende At the Drive-in dar und hat schon mit ihren letzten Alben wie De-Loused In The Comatorium oder Frances The Mute eindrucksvoll ihren Ausnahmestatus gefestigt. The Bedlam in Goliath führt den Sound von Omar Rodriguez-Lopez und Sänger Cedric Bixler-Zavala logisch weiter, keine großen Überaschungen dafür aber gewohnt Intensive und zugleich verrückte Tracks, die Fans schwärmen und Entdecker Aufatmen lassen - Rock is not dead.
Hörproben: Metatron, Goliath
Webseite: themarsvolta.co.uk
ältere Titel: The Widow, Pour Another Icepick
Sascha Ring aka. Apparat führt die Liste weiter wenn es um inspirierende Leute der letzten 2-3 Jahre geht, und ich ärgere mich jetzt schon das ich nicht die Hörproben der “wichtigen” Lieder gefunden habe, aber naja - wir wollen ja Legal bleiben ;) Fakt ist: Was dieser Mann macht ist einfach irre, diese Tracks ziehen mich in ihren Bann wie ich es lange nicht mehr erlebt habe, und das gilt für alle Alben (wer sich für Walls interessiert sollte sich den Vorgänger Duplex unbedingt zu gemüte führen, für mich fast das bessere Album). Kleinteilig, frickelig und tief würde ich seinen Style beschreiben, der sich von puren Elektronischen Experimenten bis hin zu Indi-artigen Songs erstreckt. Auf Walls machen sich die vermehrten Live Auftritte des letzten Jahres von Apparat bemerkbar, da er mit einer 3 köpfigen Band auf diversen Festivals gespielt hat (z.b. Melt) und bei diesem Sound kann man es sich kaum vorstellen das er seine Wurzeln in Analogen Instrumenten findet.
Hörproben: Useless Information, Fractals, Holdon, Arcadia
Webseite: Apparat auf Myspace
Wichtige Titel: Schallstrom, Not a Number, Hallin from the Edge
Label: Shitkatapult
22 Jan, 2008
Posted by: Hans Lick In: Elektronisch| Reviews ()
Untergebracht auf einem beispiellosen non-profitablen Netlabel namens Frozen Elephants Music tut die ebenso beispiellose Kollaboration dieser beiden studierten japanischen Soundartists einen wichtigen Schritt in Richtung exploring new frontiers. In einer einzigartigen Weise daherkommende sphärische Klangkollagen aus verschiedenen Samples akustischer Instrumente und elektronischen Noises, gemischt mit einer manchmal an Björk erinnernde, sehr einfühlsamen Gesangsstimme, geben diesem Album seinen unglaublich subtilen Glanz. Scharfe Schnitte, die eine Respektlosigkeit gegenüber einem stampfbaren metrischen Fluss demonstrieren, eröffnen der Fantasie eine zärtliche Tiefe, die im einen Moment an Intimität nicht zu übertreffen ist, im anderen die gesamte Befremdlichkeit des Universums in sich vereint. Diese Ambivalenz verleiht ihr den Vorzug, niemals berechenbar zu sein. Just in dem Moment, in dem man glaubt, ein musikalisches Zitat oder irgendetwas Greifbares erhascht zu haben, merkt man wie einem die Kontrolle wieder entgleitet. Diese ganze, meist spielerisch tänzelnde Darbietung mutet an wie ein kakophones Patchwork verschiedener Sounds und Samples, deren einheitlicher Geist subversiver Authentizität und unkonventioneller Stimmigkeit die einzelnen Teile des Albums als feine und niemals rücksichtslose, in sich konsistente Kunstwerke herausstellt.
kostenloser Download: frozenelephantsmusic.com
Jackson and his Computer Band ist für mich einfach eine der wichtigstens Gestalten der letzten Jahre. Sein Debütalbum “Smash” hat einfach eine Lücke geschlossen die für mich lange offen stand - eine Soundcollage die vor nichts zurückschreckt und am Ende trozdem wie aus einem Guss klingt. Dabei können dann auch schonmal solche brachiale Tracks wie “Utopia”, “Arpeggio” und “Headache” entstehen, oder verspieltes wie “Promo” oder “Moto” im 16bit Segastyle … einfach Klasse!
Hörproben: Utopia, Arpeggio
Webseite: jacksonandhiscomputerband.com
Label: Warp
Das ist das erste Album der Band, erschienen 1997. Zweifellos kann man es schon zur Reihe der innovativen Prog-Alben zählen, für die man die Schotten nur lieben kann (vgl. Aereogramme). Im Zeitalter von Coldplay bieten solche wahrhaft künstlerisch-experimentellen Formationen wie Mogwai eine geistige Erquickung, einen erfrischenden Affront gegen die allgemeine Kargheit der musikalischen Vorhersehbarkeit. Eindrucksvoll demonstrieren sie eine Rückbesinnung auf athmosphärische, autonomieästhetische Werte in der Musik, die sich im Grunde durch das gesamte Werk ziehen. Angenehm spürbar ist auch eine harmonische Simplizität gepaart mit einer strukturellen Feinheit, die es nie versäumt, uns die Macht des Zufalls im Moment des Wahnsinns vor Augen zu führen.
Hörprobe: Mogwai fear Satan
Webseite: Mogwai.co.uk
Vergleichbar mit: Explosion in the Sky
Label: Chemikal Underground
Gestern konnte ich die neusten 2 Ausgaben des Slices Magazin ergattern, unter anderem war auf der DVD ein Bericht über das Netlabel Thinner, darauf hin habe ich mich im Web einmal umgeschaut und muss sagen: ein Projekt mit Substanz! Größtenteils Ambient und Chillout mäßig angehaucht findet man aber auch den ein oder anderen Peaktimetrack, die Qualität der Produktionen bleiben dabei stets hoch, und jeder Release kommt mit einem Flashcover daher!
Hörprobe: Thinner Releases
Webseite: Thinner.cc
Ich hatte ja schon Angst, man kennt es ja … Debutalbum Super, der Nachfolger mal garnicht … aber, weit gefehlt! Um zu sagen das “made in the dark” besser als der Vorgänger ist, ist mir das ganze noch zu frisch aber er spielt mindestens auf dem gleichen Level wie “the Warning” und das schöne an dem Album ist das jeder Track erst nach dem 5-10ten mal Hören so richtig zündet (bestes Beispiel wäre da Hold on) Das beugt der Abnutzungsgefahr wunderbar vor.
Hörprobe: Ready to the Floor
Webseite: Hotchip.co.uk
Vergleichbar mit: Lcd Soundsystem, Junior Boys
Label: Emirecords
“Album des Jahres 2007″ hmm na ok, so weit würde ich jetzt noch nicht gehen aber man muss zugeben das Burial da eine sehr schöne LP geschmiedet hat und mit Skream Eindeutig einer der interessantesten Leute aus der aufkeimenden (in London entstandenen) Dubstep-szene ist. Die deepen Beats wissen von Anfang an zu begeistern, ich persönlich musste mich aber erst mit den Vocals anfreunden, aber nach dem man Tracks wie Archangel gehört hat verfliegt diese Skepzis im nu.
Hörprobe: Archangel
Webseite: Burial’s Myspace
Vergleichbar mit: Skream
Label: Hyperdub
tja, was soll ich sagen: das Debutalbum von Henrik Weber aka. Pantha du Prince (aka. Glühen 4) ist einfach eine sehr smoothe Platte geworden, die ich garnicht richtig in ein Genre einordnen will (die Intro nannte es liebevoll “Emotechno”), Fakt ist das sie durch eine unglaublich warme, ergreifende Klanglandschaft besticht in der man sich einfach einmal wieder fallen lassen kann und zeit zum träumen findet. Wie gesagt, sehr Empfehlenswert - nicht nur für Freunde Elektronischer Musik!
Hörprobe: Saturn Strobe
Webseite: panthaduprince.com
Vergleichbar mit: Trentemoller
Label: DIAL
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