
Dieses Album musste ich etwa 10 mal öfters durchlaufen lassen bevor ich was drüber schreiben konnte. The Notwist sind schon geil, anders kann man es nicht sagen, aber so gut mir das neuste Werk gefällt - wenn man ganz ehrlich ist, an Neon Golden kommt es leider nicht ran. Eigentlich ist so ein Statement ja total fürn Arsch, aber irgendwie sind hier eindeutig weniger Momente als auf dem Vorgänger vorhanden die mich zufrieden schmunzeln lassen. Dennoch, ich will das ganze nicht schlecht reden: Auch “The Devil, you + me” stellt für den deutschen Markt einen absoluten Ausnahmerelease dar, und wir dürfen alle froh sein das diese Jungs innerhalb unserer Landesgrenzen werkeln.
Hörproben: Good Lies, Gone Gone Gone
Webseite: Notwist.com
Label: Cityslang

Harr, man lernt ja doch nie aus. The Notwist gibt es wohl schon seit gefühlten 20 Jahren und ich habe deren Schaffen bis jetzt einfach komplett verschlafen. Eindeutig ärgerlich wenn man dann solche Platten wie “Neon Golden” zu hören bekommt und sich probiert in den eigenen Arsch zu beißen (geht leider nicht, zonk). Das ganze findet sich dann irgendwo zwischen “Ghosts” von Nine Inch Nails und The Egg wieder, ist dabei immer sehr raw, und trozdem auf das wichtigste reduziert zugleich. Auch die Detailverliebtheit von The Notwist ist bewundernswert, und so wird hier ganz schnell ein schlichter Tapestop zum lieblichen Sounderlebnis. Und wem bis jetzt noch nicht die Kinnlade abgefallen ist: Die Jungs sind aus Deutschland! So, jetzt ist die Katze aus dem Sack. Melancholie in Vollendung, Kaufen.
Ach, nochwas: Dieses Jahr kommt ein neues Album namens “The Devil, You + Me” - hier als kleiner Vorgeschmack “Good Lies”
Hörproben: Pick Up The Phone, This Room, Propeller 9
Webseite: notwist.com
Label: Cityslang
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