30 Mai, 2008
Posted by: Phil In: Allgemein ()

System of a Down Gitarrist Daron Malakian und Schlagzeuger John Dolmayan basteln mit ihrer neuen Band “Scars on Broadway” an einem Album und “They Say” hört sich ja auch schonmal interessant an auch wenn Serj’s Stimme schon ein wenig fehlt …
Hörprobe: They Say
Offizieller Blog: SOBW Blog
LP Release: 29. Juli
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Mit Matthew Dears (also known as Audion) “Beginning of the End” möchte ich einen kleinen Ausflug zum Label Ghostly starten. Klar, der bekannteste Artist auf dem Label ist Herr Dear selbst, aber dennoch haben sich in letzter Zeit einige interessante Leute dort angesammelt. Anyway, erstmal wieder zurück zum Album: “Beginning of the End” ist eher eine Sammlung von älteren Releases als ein Album, quasi ein Repress von Raritäten und wärmstens zu empfehlen, denn hier versammelt sich der heiße Scheiss den die meisten garnicht auf dem Schirm hatten bevor Matthew 2003 mit “Dog Days” schlagartig bekannt worde. Nicht so sehr auf die Schnauze wie seine “Suckfish” LP als Audion was ich schade finde aber dennoch sehr hörenswert, der Kerl ist halt einfach ein Ausnahmekünstler, ob nun mit seinen Peaktimekillern als Audion oder eher Popigen Tracks unter seinem bürgerlichen Namen.
Hörproben: Irreparably Dented, Hammers
Webseite: Matthewdear.com
Label: Spectral Sounds/Ghostly

Man, man, man. Der Name von Benga’s neuer LP ist ja mal soetwas von Klischee das es fast schon schmerzt, aber hey: die Wirkung wird nicht verfehlt. Wer nämlich “Diary Of An Afro Warrior” in die Anlage haut kommt sich ca. so vor wie ein routinierter CounterStrike Progamer der von einem 12 Jahre alten Kid namens “KILLER” zusammengeschossen wird. Nicht das Benga NoName wäre (eher garnicht, da er einer der wichtigsten Dub Step Producer der letzten Jahre darstellt) aber was einem hier entgegenschallt kommt schon ein wenig unerwartet. Straighter, schneller, kraftvoller Dubstep wie man ihn selten aufgetischt bekommt. Für Leute die sich vom Genre angezogen fühlen ist das ein definitiver Pflichtkauf.
Hörproben: E Trips, Someone 20, 3 Minutes
Webseite: Myspace von Benga
Label: Tempa
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Tocotronic, Madsen, Hund am Strand, Julie, Wir sind Helden - eine Frechheit diese Interpreten in einem Atemzug zu nennen? Kann sein, doch so unterschiedlich wie all diese Bands sind (und auch wenn erstere ein Denkmal für ihren Beitrag zur Musikszene in Deutschland verdienen) haben sie doch alle etwas gemeinsam: Sie wiederspiegeln das deutsche Texte auf dauer anstrengen und hier und da auch langweilen, besonders wenn man das auf diese “neue Deutschrockwelle” bezieht, die armen Helden. The Aim Of Design Is To Define Space lässt aufatmen - Hier schallt einem keine Revolution aus den Boxen entgegen, aber für das Genre alle mal eine ungewohnt frisches Combo. Der Sänger erinnert mich (im positiven Sinne) ein wenig an die Stimme von Blumfeld-Sänger Jochen Distelmeyer, und Allgemeinen: der Sound von The Aim Of Design ist einfach Hammer und hebt sich wieder einmal vom “Industriestandart” ab. Kurz und schmerzlos - Texte toll, Stimme toll, Sound toll, Platte toll, Name toll. toll, oder?
Hörproben: Geboren im Winter, mehr Hörproben gibts auf Myspace!
Webseite: Aimofdesign Myspace
Label: Haute Areal

Hiermit läute ich quasi die “Goldies” Rubrik ein, klar - wir hatten schon mal hier und da eine Single etc. vorgestellt aber ab nun werde ich in regelmäßigen Abständen ein paar Juwelen einschieben, die (schon fast vergessen) in meiner Musiksammlung liegen und einige von euch vielleicht noch nie gehört haben ;) Den Anfang machen Alan Braxe & Fred Falke mit ihrer Running EP. Manche mögen die 2 vielleicht kennen (Alan ist ja fast auf jeder Kitsune Compilation vertreten) doch im gegensatz zu ihren letzten, recht raw-en Releases ist das Teil hier House in seiner Vollendung und immer wenn ich “Intro” höre fällt mir schmerzlich auf, das es solch smoothe Frenchhouse Scheiben leider nur noch allzu selten gibt. Der ideale Track für eine warme Sommernacht, in der man mit sich und der Welt im reinen ist.
Hören: Alan Braxe & Fred Falke - Intro
Erschienen: 20.02.2002, Label: Vulture
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“Alec Empire spielt Rock ohne Gitarren” - besser kann man es nicht formulieren. Als ehemaliges Mitglied der Atari Teenage Riot (einer chaotischen Punk/techno Clique) macht Mr. Empire nun schon sein einigen Jahren eigene Musik die sich irgendwo zwischen hartem Rock, Techno, Industrial und Dub wiederfindet. Witzige Randinfo: auf der ganze Platte ist unglaublicherweise keine einzige “echte” Gitarre zu hören, jedes Riff wird hier aus dem Synthesizer gepeitscht. Unterm Strich eine Spritzige/Bissige Platte, Textlich bisschen Klischee aber hey - who cares. PS: Auf der Platte gehts teilweise auch “Elektronischer” zu als bei den Hörproben, aber das nur am Rande.
Hörproben: On Fire, Kiss of Death, New World Order
Webseite: alec-empire.com
Vergleichbar mit: Nine Inch Nails
Label: Eat Your Heart Out/Cargo
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