
Eigentlich sollte ich an dieser Stelle über den Film “Berlin Calling” schreiben, wie toll er ist und so, leider wohne ich in der Provinz und in unserem Kino kommt das Teil natürlich nicht (Ich vermute da läuft immer noch Sex and the City zur Primetime). Daher eine andere, kleine Anekdote:
Ich freue mich wie ein kleines Kind seit Wochen auf den 21.11., denn an diesem Tag werde ich wieder die Meute mit guter Elektronischer Musik beschallen. Da erfahre ich doch vor ein paar Tagen das genau an diesem Tag der Herr Kalkbrenner in der Stadt ist, im Rahmen seiner Berlin Calling Tour. Das ist bitter, denn ich wäre auch gerne dort - Zonk, geht aber nicht. Das Leben ist halt kein Pony-Hotel, oder so. Muss ich mich halt mit dem Soundtrack zum Film vergnügen. Komplett neu ist die Platte nicht, aber allemal ein “Best Of” Kalkbrenner, und die Betonung liegt auf “Best”. Hier gibt sich alles die Hand was den Mann musikalisch auszeichnet: Atze Peng, Gebruenn Gebruenn kann man sich auch noch nach dem 100. mal anhören und auch Tracks wie Aaron wissen zu verzaubern. Wer den Kerl und seinen Sound mag muss hier einfach zugreifen.
Hörproben: Atze Peng, Gebruenn Gebruenn
Webseite: Myspace
Label: BPitchControl

Diese Platte sollte man sich eigentlich nur bei 80db aufwärts anhören dürfen. Ich habe das Glück einen Proberaum zur Verfügung zu haben der Soundtechnisch 1a ausgestattet ist, und es ist wunderbar beobachten zu können wie sich da Titel wie “Lov” erst so richtig ausleben. Auf heimischen Anlagen brauch der deepe Vocal-House den Prosumer und Tepeli auf Serenity präsentieren nämlich ein paar Anläufe um im Bein anzukommen, aber wir wurden ja schon go belehrt das dies nichts schlimmes ist ;) Witzige Randinfo: Das Eigentliche Cover entstand in Ahnlehnung an das Cover von Ike und Tina Turners Album “Outta Sessions”, allerdings rief dies Hommage zwiespältige Reaktionen
hervor, da es im Original ein Kommentar zur Vereinnahmung und Vermarktung schwarzer Musik durch weiße Musiker war. Einige Betrachter interpretierten das Artwork von “Serenity” vor diesem Hintergrund als rassistisch. Bevor noch mehr Missverständnisse Raum greifen konnten, zogen Prosumer und Murat die Reißleine und tauschten das Coverartwork aus. Ein geschickter Schachzug, auch wenn durchaus gelungene erste Cover dieser Aktion zum Opfer fiel.
Hörproben: Serenity, Lov, Go Silla
Webseite: Prosumers Myspace, Murats Myspace
Label: Ostgut Ton
Quellen: Laut.de
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