Posts Tagged ‘probehören

27 Mär, 2008

Nôze - Songs On The Rocks, LP

Posted by: Phil In: Elektronisch| Reviews ()

Wer unsere kleine Seite ein wenig mitverfolgt hat vielleicht vor ein paar Wochen die Preview von “Songs On The Rocks” gelesen, und was soll ich sagen: Hier ist nun der richtige Beitrag dazu. Ich hatte das Glück das ganze schon jetzt Probehören zu dürfen und muss sagen das warten hat sich gelohnt. Zwar kommt Songs On The Rocks teilweise unerwartet düster daher, dennoch bleiben Nôze sich treu und entwickeln sich und den damit verbundenen Sound ständig weiter. Gute Laune-Kracher sind natürlich auch wieder mit von der Partie und stellen immer noch die Highlights der LP dar (Remember Love, You have to Dance) ohne dabei nur eine sekunde ausgelutscht zu wirken. Wer diese Platte kauft weiß was er hat.

Hörproben: You have to Dance, Kitchen (Pop Version), Remember Love, L’inconnu du placard
Webseite: Myspace von Nôze
Label: Get Physical

10 Mär, 2008

Newworldaquarium - TheDead Bears, LP

Posted by: Phil In: Elektronisch| Reviews ()

Hätten wir eine Platte des Monats wäre es wohl in diesem März Newworldaquariums “The Dead Bears” geworden. Das ist wieder so ein Examplarisches Album das erst durchs Hintertürchen seine ganze Pracht entfalten kann, denn für Stücke wie “The Force” oder “Shine Eyed” gibt es eben nun einmal kein fast-forward an die spannenste Stelle. Jochem Peteri arbeitet hier lange, Loop-lastige Stücke aus die ihren Charme dadurch erhalten das die Veränderungen im Track knapp an der Wahrnehmungsgrenze liegen, da er den Aufbau dieser Minutenlang vorbereitet. Das kitzelt die Sinne auf eine komplett neue Art, und man begreift erst allmälig was hier für ein Release vor einem liegt. PS: Kirana’s Lament am besten mit einer Partion Sonne, frischer Luft und viel DB genießen!

Hörproben: Kirana`s Lament, The Force
Webseite: Jochems Myspace
Label: WORDA

14 Feb, 2008

Clark - Turning Dragon

Posted by: Phil In: Elektronisch| Reviews ()

Clark ist hart - hart an der Grenze. Als “Nachfolger” von Aphex Twin brachte er Ende des letzten Jahres als kleine Einstimmung für das vorliegende Album die ep Throttle Promoter mit dem Genialen Dirty Pixie an den Start. Turning Dragon ist noch ein Stück härter und man fragt sich anfangs ob man hier stupide Hardtechno vom Ausnahmelabel Warp serviert bekommt. Aber nein: Clark vereint hier auf unglaubliche Art und Weise die animalische Seite eines Vollrauschs mit unglaublich hektischer Cleverness. Hate it or Love it - Zündet beim ersten mal hören, und nochmal wenn man die Platten dann endlich kapiert hat. Nur die Titel hätten ein bisschen weniger Klischee ausfallen dürfen hrhr.

Hörproben: New Year Storm, Volcan Veins, Dirty Pixie, Sampler 1 + 2
Webseite: Homepage, Myspace
Vergleichbar mit: Aphex Twin
Label: WARP

06 Feb, 2008

VA - Disco not Disco

Posted by: Phil In: Funky| Rock ()

Stop! Nicht täuschen lassen, auch wenn der Uli euch unterm Strich recht viel E-lektro verdealt ist die Compilation “Disco not Disco” weniger zappelig als man es erwarter. Das ganze bewegt sich eher in die richtung Punk/Funk, dabei ziehen sich Elemente wie Groovende Basslines (wie z.b. bei “Mind Your Own Business”) oder rotzige Synthesizer a la Nitzer Ebb (”Los ninos del parque”) wie ein roter Faden durch die Ganze Compilation. Irgendwie zu Antik für New Wave, aber auch zu frei Schnauze für Funk - find ich toll.

Hörproben: Laundrette, Mind Your Own Business, Los niños del parque
Label:
Strut

“Alec Empire spielt Rock ohne Gitarren” - besser kann man es nicht formulieren. Als ehemaliges Mitglied der Atari Teenage Riot (einer chaotischen Punk/techno Clique) macht Mr. Empire nun schon sein einigen Jahren eigene Musik die sich irgendwo zwischen hartem Rock, Techno, Industrial und Dub wiederfindet. Witzige Randinfo: auf der ganze Platte ist unglaublicherweise keine einzige “echte” Gitarre zu hören, jedes Riff wird hier aus dem Synthesizer gepeitscht. Unterm Strich eine Spritzige/Bissige Platte, Textlich bisschen Klischee aber hey - who cares. PS: Auf der Platte gehts teilweise auch “Elektronischer” zu als bei den Hörproben, aber das nur am Rande.

Hörproben: On Fire, Kiss of Death, New World Order
Webseite: alec-empire.com
Vergleichbar mit: Nine Inch Nails
Label: Eat Your Heart Out/Cargo

03 Feb, 2008

Alex Under - Dispositivos De Mi Granja

Posted by: Phil In: Elektronisch| Reviews ()

Nicht ganz Taufrisch aber dennoch: eine der besten Tech-House Platten der letzten Jahre bescherte uns wohl Alex Under der mit seinem frischen, unverbrauchten, spritzigen aber zu gleich eingängen Sound fast immer ins Schwarze trifft (da machen die zahlreichen EP’s von ihm keine Ausnahme). Wer also auf Bodzin und co steht, kommt hier auf seine Kosten. Was ich besonders toll finde: die ersten 16 “Einmisch-Takte” werden von ihm wahrlich zelebriert, man kann wie kaum wo anders beobachten wie sich der Groove der einzelnen Tracks nach und nach Aufbaut und wird trozdem bei jedem neuen Element überrascht. Zwecks Hörproben: die Tracks entfalten sich natürlich erst in voller Länge :)

Hörproben: El Ordenador Personal, El Ganado Ovino Blanco,
Abitah La Granjeritia, Balas De Jaja Maja
Webseite: CMYK Musik auf Myspace
Vergleichbar mit: Stephan Bodzin
Label: Trapez

31 Jan, 2008

Sebastien Tellier - Sexuality

Posted by: Phil In: Elektronisch| Pop| Reviews ()

Ach Herr Tellier … Was sie auf diesem Album machen kann ich noch nicht ganz einordnen. Die Untermalung von Guy Manuel weiß zu gefallen und erinnert an die ruhigen Tracks von Daft Punk, nur ein bisschen mehr auf Retro getrimmt - so weit, so gut. Auch die wenigen nicht-elektronischen Parts intigrieren sich tadellos aber am Ende bleibt trozdem der Beigeschmack von einem “Je t’aime” in Albenlänge. Wenn es nach mir gegangen wäre hätten sich da ruhig noch 2-3 Clubkompatible Tracks zwischen dem ansonsten so sympathischen Schmalz platzieren dürfen, aber nun gut … ich vergesse schon wieder das es sich hier nicht um ein Daft Punk Album handelt.

Hörproben: Roche, Divine, Sexual Sportswear
Webseite: Sébastiens Myspace
Vergleichbar mit: Kevin Shields, Phoenix
Label: Record Makers

30 Jan, 2008

Gnarls Barkley - Run, Single

Posted by: Phil In: Pop| Reviews ()

Im April erscheint das neue Album von Danger Mouse und Cee-Low namens “The Odd Couple”, das Cover sieht ja schonmal nett aus (ich tippe mal das es von Siggi Eggertson designed wurde) und allgemein wird es wohl dem Sound des letzten Jahres treu bleiben. Die erste Single die ich entdecken konnte hört sich dabei irgendwie Big Beat mäßig an (ich will nicht Fat Boy Slim ins Spiel bringen, aber der Vergleich liegt nicht so weit vom Schuss wie man denkt) keine Ahnung was ich davon halten soll, fand ich ja eigentlich schon vor 8 Jahren langweilig. Nunja, hört selbst, ist noch ganz frisch:

Hörprobe: Run
Webseite: Gnarlsbarkley.com

29 Jan, 2008

Klaxons - A Bugged Out Mix

Posted by: Phil In: Elektronisch| Reviews| Rock ()

Die Erfinder des als Insider-Gag gestarteten “New Rave” halten auf dem neusten “A Bugged Out Mix” so eine Art Werksschau ab, und definieren auf 2CD’s das Spaßgenre auf ihre erwartet einzigartige, bunte Art und Weise - neben Johannes Heil, dem Wu-tang Clan und den Üblichen Verdächtigen a la Justice und den Klaxons selbst, findet man auch schonmal Roy Orbison oder Frankie Valli And The Four Seasons auf der Scheibe. Überzeugt, wenn auch nicht durch große Überraschungen.

Hörprobe: Breakbeat Metal Music, It’s Not Over, Stress
Webseite: Klaxons.net
Label: Rough Trade

26 Jan, 2008

Trentemoller - The Last Resort

Posted by: Phil In: Elektronisch| Reviews ()

Fast schon wie ein Fluch lag der Ruf seiner “funktionalen Clubtracks” über Anders Trentemøller, ein Hit nach dem anderen fand den Weg auf Vinyl und man dachte fast schon, dieser Mann wäre eine Maschine. Das er auch anders kann beweißt er eindrucksvoll auf seinem Debut “The Last Resort” und offenbart damit sein wahres Genius - das ist Elektronische Musik mit Tiefgang, die am Ende immer unter der Haut landet. 2CD’s die ein Gesamtkunstwerk ergeben, dabei aber nie langatmig werden: Titel wie “Take Me Into Your Skin”, “While the Cold Winter Waiting” oder “Miss You” setzen Höhepunkte auch mal in dem sie einfach an den entscheidenten Stellen die Bassline wegnehmen, und Titel wie “Chameleon”, “Killer Kat” oder “Vamp” bauen umso kraftvoller darauf auf. Ein Album das fast wie kein zweites meine Emotionen ansteuert, und zum “fallen lassen” anregt - in dieser letzten Zuflucht kann man sich wirklich auf ewig verlieren. Unverzichtbar!

Hörproben: Take Me Into Your Skin, Moan, Miss You, Vamp
Webseite: Trentemoller auf Myspace
Vergleichbar mit: Pantha du Prince, Apparat
Label: Poker Flat

26 Jan, 2008

M.I.A. - Kala

Posted by: Phil In: Elektronisch| Reviews ()

Ok, ich muss zugeben das ich nicht gerade der größte Hip Hop & Dancehall-Fan bin, aber wer sich nur ein Bisschen mit Musik beschäftigt kommt nicht an dieser Frau vorbei: M.I.A. aka. Maya Arulpragasam, geboren in London, die Jugend in Sri Lanka verbracht und erwachsen geworden wieder in den Londoner Clubs. Hooklines von Tracks wie “Boyz” zeigen wo der Haken hängt, und man findet auch nach dem dritten mal Hören immer noch etwas neues in jedem Song - ein bisschen Horn-Fanfahre hier , ein Didgeridoo dort. Kurz und knapp, Kala ist ein extrem gutes Dancehall Alben und zugleich unglaublich wild, chaotisch und exotisch.

Hörproben: Boyz, 20$, Jimmy, Mango Pickle Down River
Webseite: miauk.com
Vorgänger Album: Arular (2005)
Label: Beggars

24 Jan, 2008

The Mars Volta - The Bedlam In Goliath

Posted by: Phil In: Reviews| Rock ()

The Mars Volta stellt (mit Sparta) einen Splitter der sich 2001 aufgelösten Bandlegende At the Drive-in dar und hat schon mit ihren letzten Alben wie De-Loused In The Comatorium oder Frances The Mute eindrucksvoll ihren Ausnahmestatus gefestigt. The Bedlam in Goliath führt den Sound von Omar Rodriguez-Lopez und Sänger Cedric Bixler-Zavala logisch weiter, keine großen Überaschungen dafür aber gewohnt Intensive und zugleich verrückte Tracks, die Fans schwärmen und Entdecker Aufatmen lassen - Rock is not dead.

Hörproben: Metatron, Goliath
Webseite: themarsvolta.co.uk
ältere Titel: The Widow, Pour Another Icepick

22 Jan, 2008

Apparat - Walls

Posted by: Phil In: Elektronisch| Indie| Reviews ()

Sascha Ring aka. Apparat führt die Liste weiter wenn es um inspirierende Leute der letzten 2-3 Jahre geht, und ich ärgere mich jetzt schon das ich nicht die Hörproben der “wichtigen” Lieder gefunden habe, aber naja - wir wollen ja Legal bleiben ;) Fakt ist: Was dieser Mann macht ist einfach irre, diese Tracks ziehen mich in ihren Bann wie ich es lange nicht mehr erlebt habe, und das gilt für alle Alben (wer sich für Walls interessiert sollte sich den Vorgänger Duplex unbedingt zu gemüte führen, für mich fast das bessere Album). Kleinteilig, frickelig und tief würde ich seinen Style beschreiben, der sich von puren Elektronischen Experimenten bis hin zu Indi-artigen Songs erstreckt. Auf Walls machen sich die vermehrten Live Auftritte des letzten Jahres von Apparat bemerkbar, da er mit einer 3 köpfigen Band auf diversen Festivals gespielt hat (z.b. Melt) und bei diesem Sound kann man es sich kaum vorstellen das er seine Wurzeln in Analogen Instrumenten findet.

Hörproben: Useless Information, Fractals, Holdon, Arcadia
Webseite: Apparat auf Myspace
Wichtige Titel: Schallstrom, Not a Number, Hallin from the Edge
Label: Shitkatapult

21 Jan, 2008

Jackson and his Computer Band - Smash

Posted by: Phil In: Elektronisch| Reviews ()

Jackson and his Computer Band ist für mich einfach eine der wichtigstens Gestalten der letzten Jahre. Sein Debütalbum “Smash” hat einfach eine Lücke geschlossen die für mich lange offen stand - eine Soundcollage die vor nichts zurückschreckt und am Ende trozdem wie aus einem Guss klingt. Dabei können dann auch schonmal solche brachiale Tracks wie “Utopia”, “Arpeggio” und “Headache” entstehen, oder verspieltes wie “Promo” oder “Moto” im 16bit Segastyle … einfach Klasse!

Hörproben: Utopia, Arpeggio
Webseite: jacksonandhiscomputerband.com
Label: Warp

21 Jan, 2008

Nôze - how to dance

Posted by: Phil In: Elektronisch| Pop| Reviews ()

Wer die 2 Jungs von Nôze schon einmal Live erleben durfte weiß: hier hat gute Laune noch Hand und Fuß. Die Tracks von den 2 Franzosen bringen wieder ein bisschen Leben in die manchmal doch Graue Clublandschaft, und zaubern ein zufriedenes Grinsen auf die Gesichter der Crowd - nicht zuletzt durch die unzähligen Ohrwürmer die im im typischen Noze-Pianosound ihren Ursprung finden. Lange Rede, kurzer Sinn: “how to dance” ist einfach ein Must Have!

Hörproben: Love Affair, Remember Love
Webseite: Myspace von Nôze
Label: Circus Company



  • Matthias: Dass das Album nicht Dein Fall sein soll kann ich nicht nachvollziehen. Ist es doch das beste Album seit "Ride the Lightning". Und es trifft (endlich
  • audiopilot: mit dem typ will ich mal ne party feiern ;)
  • AYANO: WOW. "Still On It" ist ja mal derbe geil .. der Typ hat einen Groove. F*******CK!!!
  • sans: frohes fest min jung!
  • steffen: sehr toll der gute
  • k3nNy: Gibts mehrere Künstler mit dem Namen? ich find im Netz nämlich noch weitaus mehr Sachen.
  • Hammi: deine meinung* natürlich xD
  • Hammi: da teil ich deine nich ganz, ich mein das is nich sooo schlecht aber auch nich sooo gut :D ka halt geschmackssache :Q

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