30 Mär, 2008
Posted by: Phil In: Allgemein ()
Ein vollwertiges Production Studio mit 6 spurigen Stepsequenzer, zwei patchbaren (mit je zwei Oszillatoren ausgestatteten) virtuell - analog Synths, Drumsynthesizer, und 3 Effekten (Delay, Chorus, Flanger) für die Hostentasche? Das hört sich alles andere als schlecht an und wird mitte Juli für Nintendo DS Besitzer (für ca. 30€) Weltweit wirklichkeit. Nach der überraschenden Vorstellung auf der diesjährigen Frankfurter Musikmesse und dem überragendem Feedback war das aber auch kein Wunder. Wer sich bis dahin nicht gedulden kann darf sich an dem Video am Ende des Beitrages bis dahin satt sehen. Wir danken Korg!
Plattform: Nintendo DS
Sonstiges: 30€, weltweit erhältlich mitte Juli 08
Hersteller: Korg
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Wer unsere kleine Seite ein wenig mitverfolgt hat vielleicht vor ein paar Wochen die Preview von “Songs On The Rocks” gelesen, und was soll ich sagen: Hier ist nun der richtige Beitrag dazu. Ich hatte das Glück das ganze schon jetzt Probehören zu dürfen und muss sagen das warten hat sich gelohnt. Zwar kommt Songs On The Rocks teilweise unerwartet düster daher, dennoch bleiben Nôze sich treu und entwickeln sich und den damit verbundenen Sound ständig weiter. Gute Laune-Kracher sind natürlich auch wieder mit von der Partie und stellen immer noch die Highlights der LP dar (Remember Love, You have to Dance) ohne dabei nur eine sekunde ausgelutscht zu wirken. Wer diese Platte kauft weiß was er hat.
Hörproben: You have to Dance, Kitchen (Pop Version), Remember Love, L’inconnu du placard
Webseite: Myspace von Nôze
Label: Get Physical
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Man, man, man. Der Name von Benga’s neuer LP ist ja mal soetwas von Klischee das es fast schon schmerzt, aber hey: die Wirkung wird nicht verfehlt. Wer nämlich “Diary Of An Afro Warrior” in die Anlage haut kommt sich ca. so vor wie ein routinierter CounterStrike Progamer der von einem 12 Jahre alten Kid namens “KILLER” zusammengeschossen wird. Nicht das Benga NoName wäre (eher garnicht, da er einer der wichtigsten Dub Step Producer der letzten Jahre darstellt) aber was einem hier entgegenschallt kommt schon ein wenig unerwartet. Straighter, schneller, kraftvoller Dubstep wie man ihn selten aufgetischt bekommt. Für Leute die sich vom Genre angezogen fühlen ist das ein definitiver Pflichtkauf.
Hörproben: E Trips, Someone 20, 3 Minutes
Webseite: Myspace von Benga
Label: Tempa
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Und noch ein Selbsbetiteltes Album wie monoton, buhhhh! … aber nunja, was soll ich machen: Vampire Weekend haben da einfach eine feine Platte angerichte, zwar mit gewohnter Gittarren-Kost dafür aber umso exotischer Gewürzt. Was auch immer die Jungs da rangeschmissen haben - es muss irgendwo aus Mexico oder Afrika stammen. Dabei kommen dann so leckere Sachen wie “A-Punk” oder “M79″ die fast schon zwanghaft jedem Geschmacksnerv schmeicheln. Unbeschwertes, tolles Mash-Up das im Gegensatz zu meinem leicht faden “Essen - Musik” vergleich auf Anhieb überzeugt, sogar Indiemuffel wie mich. Uli bekommt Appetit!
Hörproben: A-Punk, M79
Webseite: VampireWeekend.com
Label: XL/Beggars
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Viel weiß ich ehrlich gesagt nicht über Andrew Butler, in meine Welt ist er vor ca. 21 Tagen getreten - in Form seines neuen Projektes Hercules & Love Affair. Derzeit Prangert dieser Name ja an jeder ecke, ob nun Intro, Groove oder Spex: jeder liebt Andrew. Und was mach ich? Liebe würde ich es nicht gleich bezeichnen, aber gut ist es schon, das Debut von Hercules & Love Affair, dabei handelt es sich hierbei um eine Hörreise zurück in die 70er - zurück in die Disco. Alles ein bisschen Steriler, etwas geordneter, aber das macht gerade den Reiz von dieser Platte aus. Andrew Grooved irgendwo zwischen Sister Sledge, Linstrom und Hot Chip ab, nur viel relaxter. Bei all dem Hype: nicht mehr und nicht weniger als eine echt nette Platte, auch wenn sie auf Zeppelin-Größe aufgeplustert wurde.
Hörproben: Hercules Theme, Blind
Webseite: Anrdrew’s Myspace
Label: EMI/DFA
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Ha! Selbst ertappt: Diese LP habe ich mir nur wegen dem Cover geholt und vor einem Jahr noch hätte ich ihr wohl nichts abgewinnen können … aaaaber, man bleibt ja auch nicht stehen ;) Auf Boxcutters “Glyphic” dröhnen einem nämlich typische Drum and Bass Sounds entgegen und richtig beeindrucken konnte mich das Genre bis jetzt noch nicht - daran wird auch diese Scheibe hier nichts ändern, da es sich hier unterm Strich doch nicht um DnB handelt. Wundervoll verschmelzen endlose Basstöne, die sich ihren Weg aus dem Keller erkämpfen mit Umgebungsgeräuschen, Bongos und allerlei anderen Soundschnippseln und das erste mal macht der oben angesprochene Sound für mich irgendwie Sinn. Wer bis dato auch Probleme dieser Art hatte sollte sich Glyphic unbedingt einmal genehmigen!
Hörproben: Windfall, Glyphic, Bug Octet
Webseite: Boxcutters Myspace
Label: Planet Mu

An jeder Ecke prangerte mir in den letzten Wochen nur eins entgegen: Justus Köhncke. Zugegeben, ich mag sein Zeug, aber so richtig vom Hocker gerissen hat mich von ihm nocht nichts, eher war er immer einer von den typischen “Kompakt-Leuten” - erwartet gut, und typisch kompakt aber in den letzten Jahren zu wenig überraschend. Das ändert sich mit diesem Album, denn auf “Safe and Sound” vermischt Herr Köhncke den angesprochenen “typischen” Sound mit popigen Elemente, was am Ende eine sehr angenehme, eingängige Platte ergibt. Größtenteils Bleibt er sich zwar treu und klingt über weite Strecken des Albums recht Oldschool, aber immer auf Höchstem Niveau. Bei Tracks wie Parage, oder Molybdän ist dann aber auch der letzte überzeugt: eine Must-Have Platte für Elektro Liebhaber.
Hörproben: Parage, Molybdän, Feuerland,
Webseite: Faz Portrait
Vergleichbar mit: Supermayer
Label: Kompakt

Herr Funke bleibt sich treu - ich glaube es ist jetzt knapp 2 Jahre her als er in unserem Club hier war und schon damals war angenehm zu spüren, dass der Herr sich seine eigene Art bewahrt (damals in der Form das er auf die typischen Peaktime-knaller verzichtet hat und sein Set aus größtenteils aus neuen, unbekannten Material bestand) vergleichbar mit einem Isolée. Nun aber (um die Kurve zu kriegen) zu Mango: die LP ist ein bisschen eigenwillig, das aber im positiven Sinne, hört sich einfach sehr nach BPitch Control an, aber ist mir recht bei solchen Tracks wie “We Are Facing The Sun” und Co. - die ganze Scheibe wurde nicht umsonstn von Kritikern Land auf, Land ab in den Himmel gelobt. Hörproben: derzeit auf Myspace das ganze Album Probehören! Webseite: Saschas Myspace Label: BPitch Control

Clark ist hart - hart an der Grenze. Als “Nachfolger” von Aphex Twin brachte er Ende des letzten Jahres als kleine Einstimmung für das vorliegende Album die ep Throttle Promoter mit dem Genialen Dirty Pixie an den Start. Turning Dragon ist noch ein Stück härter und man fragt sich anfangs ob man hier stupide Hardtechno vom Ausnahmelabel Warp serviert bekommt. Aber nein: Clark vereint hier auf unglaubliche Art und Weise die animalische Seite eines Vollrauschs mit unglaublich hektischer Cleverness. Hate it or Love it - Zündet beim ersten mal hören, und nochmal wenn man die Platten dann endlich kapiert hat. Nur die Titel hätten ein bisschen weniger Klischee ausfallen dürfen hrhr.
Hörproben: New Year Storm, Volcan Veins, Dirty Pixie, Sampler 1 + 2
Webseite: Homepage, Myspace
Vergleichbar mit: Aphex Twin
Label: WARP
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Kennt ihr das? Freitag Abend, keine Party aber verdientes Wochenende: endlich einmal Zeit für sich, ein paar Stündchen entspannen - bei ein/zwei Zigaretten “Spezialé”, offenem Fenster und Musik bei Blümchensex-Lautstärke. Es kann doch so schön sein. Wer einen Solche Moment Versüßen kann, in Form von Musikalicher Untermalung, ist eindeutig Clare & The Reasons: Die Stimme erinnert ein bisschen an Feist, fährt dabei aber ein ganz anderes Kaliber auf, Instrumental ist “The Movie” dabei so Charmant und Leichtfüßig wie die Kulisse eines alten Disney Films zugleich aber trozdem Erwachsen genug um nicht einmal ansatzweise Kitschig zu wirken.
Hörproben: Pluto, Under The Water
Webseite: Clare auf Myspace
Vergleichbar mit: Feist
Label: Frog Stand Records
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“Alec Empire spielt Rock ohne Gitarren” - besser kann man es nicht formulieren. Als ehemaliges Mitglied der Atari Teenage Riot (einer chaotischen Punk/techno Clique) macht Mr. Empire nun schon sein einigen Jahren eigene Musik die sich irgendwo zwischen hartem Rock, Techno, Industrial und Dub wiederfindet. Witzige Randinfo: auf der ganze Platte ist unglaublicherweise keine einzige “echte” Gitarre zu hören, jedes Riff wird hier aus dem Synthesizer gepeitscht. Unterm Strich eine Spritzige/Bissige Platte, Textlich bisschen Klischee aber hey - who cares. PS: Auf der Platte gehts teilweise auch “Elektronischer” zu als bei den Hörproben, aber das nur am Rande.
Hörproben: On Fire, Kiss of Death, New World Order
Webseite: alec-empire.com
Vergleichbar mit: Nine Inch Nails
Label: Eat Your Heart Out/Cargo
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Ach Herr Tellier … Was sie auf diesem Album machen kann ich noch nicht ganz einordnen. Die Untermalung von Guy Manuel weiß zu gefallen und erinnert an die ruhigen Tracks von Daft Punk, nur ein bisschen mehr auf Retro getrimmt - so weit, so gut. Auch die wenigen nicht-elektronischen Parts intigrieren sich tadellos aber am Ende bleibt trozdem der Beigeschmack von einem “Je t’aime” in Albenlänge. Wenn es nach mir gegangen wäre hätten sich da ruhig noch 2-3 Clubkompatible Tracks zwischen dem ansonsten so sympathischen Schmalz platzieren dürfen, aber nun gut … ich vergesse schon wieder das es sich hier nicht um ein Daft Punk Album handelt.
Hörproben: Roche, Divine, Sexual Sportswear
Webseite: Sébastiens Myspace
Vergleichbar mit: Kevin Shields, Phoenix
Label: Record Makers
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Im April erscheint das neue Album von Danger Mouse und Cee-Low namens “The Odd Couple”, das Cover sieht ja schonmal nett aus (ich tippe mal das es von Siggi Eggertson designed wurde) und allgemein wird es wohl dem Sound des letzten Jahres treu bleiben. Die erste Single die ich entdecken konnte hört sich dabei irgendwie Big Beat mäßig an (ich will nicht Fat Boy Slim ins Spiel bringen, aber der Vergleich liegt nicht so weit vom Schuss wie man denkt) keine Ahnung was ich davon halten soll, fand ich ja eigentlich schon vor 8 Jahren langweilig. Nunja, hört selbst, ist noch ganz frisch:
Hörprobe: Run
Webseite: Gnarlsbarkley.com
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Die Erfinder des als Insider-Gag gestarteten “New Rave” halten auf dem neusten “A Bugged Out Mix” so eine Art Werksschau ab, und definieren auf 2CD’s das Spaßgenre auf ihre erwartet einzigartige, bunte Art und Weise - neben Johannes Heil, dem Wu-tang Clan und den Üblichen Verdächtigen a la Justice und den Klaxons selbst, findet man auch schonmal Roy Orbison oder Frankie Valli And The Four Seasons auf der Scheibe. Überzeugt, wenn auch nicht durch große Überraschungen.
Hörprobe: Breakbeat Metal Music, It’s Not Over, Stress
Webseite: Klaxons.net
Label: Rough Trade
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Zu diesem Mann muss man ja eigentlich nicht mehr viel sagen: Kein Jahr vergeht in dem uns Herr Craig nicht mit seinem Detroitsound verzaubert oder in Form der allgegenwärtigen (immer hochwertigen) Craig-Remixes durch die Clubs jagt (so wohl auch dieses Jahr) und um uns daran zu erinnern was er 2007 so getrieben hat, findet man auf der neuen “Sessions” nur sehr vereinzelt Craig-fremde Tracks. Eine sehr angenehmer Mix, durch den sich Craigs Sound wie ein roter Faden in Form von Eigenproduktionen oder Remixes zieht und natürlich auch nicht die Hits der letzten Session fehlen dürfen (Like A Child, Falling Up, etc. pp.) - hier darf man beherzt zugreifen!
Hörproben: Like A Child, Falling Up
Webseite: Planet-E
Label: !K7 Records
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